Xerox nutzt proprietäre Algorithmen zur Optimierung der Output-Landschaft
Mit einem Nachhaltigkeits-Rechner will Xerox Unternehmen helfen, sowohl ihre Umweltverträglichkeit zu verbessern und gleichzeitig Kosten zu reduzieren.
„Viele Mitarbeiter entwickeln privat ein starkes Umweltbewusstsein und bringen diese Haltung auch immer stärker in ihr Arbeitsumfeld ein“, erläutert John Kelly, Präsident von Xerox Global Services Nordamerika. Der Sustainability Calculator soll Unternehmen einen Startpunkt geben, um ihren ökologischen Fußabdruck realistisch einschätzen zu können. Gleichzeitig soll er konkrete Verbesserungsvorschläge liefern.
Dazu sind in dem Tool, das über die Xerox Office Services verfügbar ist, Metriken hinterlegt, die von den Spezifikationen der Drucker und Multifunktionsgeräte bis hin zu typischen Verhaltensmustern der Anwender reichen. Mit Hilfe proprietärer Algorithmen, so Xerox, wird zunächst eine Momentaufnahme erstellt, die den Energie- und Papierverbrauch, das Abfallaufkommen sowie die Kohlendioxid-Emmissionen sichtbar macht. Berücksichtigt werden dabei nicht nur Xerox-Systeme, sondern auch die Hardware anderer Hersteller.
In einem Schritt liefert das Tool mit konkreten Verbesserungsvorschlägen. Bei einem Test-Anwender, dem Rüstungskonzern Northrop Grumman, wurde so eine Sparte mit mehr als 2000 Druckern sowie hunderten von Multifunktionsgeräten, Kopierern und Faxgeräten analysiert. Die vorgeschlagenen Reduzierung auf weniger als 1100 Geräte in Verbindung mit anderen Maßnahmen hatte eine Reduzierung des Energieverbrauchs um 27 Prozent sowie eine CO2-Reduktion in gleicher Größenordnung zu Folge.